Gesundheits-Info Juni 2008

Die Lichtwurzel


(lat. Dioscorea batata)
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Weitere Namen: Brotwurz, Brotfrucht, Shanyao (chinesich: 'Bergmedizin')

Die Lichtwurzel ist eine Pflanze, die der Dioscorea batata zugerechnet wird. Sie zeichnet sich jedoch von den üblichen Dioscorea batata durch besondere Qualitätsmerkmale aus, die von großer Bedeutung sind. Die Lichtwurzel trägt eine Kraft in sich, die mit einem lichten Lebensströmen umschrieben werden kann.

Die Dioscorea batata findet man in vielen Ländern der Welt, in manchen alten Kulturen wird sie verehrt. Lichtwurzeln, also Dioscorea batata mit besonderem Lebensströmen, konnten bisher nur in China gefunden werden. Dort ist die Lichtwurzel eine uralte Nahrungs- und Kulturpflanze, die über Jahrhunderte als eine Hauptnahrungspflanze angebaut wurde. Da die Ernte der essbaren Wurzelknolle der Lichtwurzel mühsam ist, wird die Pflanze in China heute so gut wie nur noch für medizinische Verwendungen angebaut.

Zur Zeit erlebt die Lichtwurzel vor allem in Mitteleuropa eine Renaissance, da entdeckt wurde, dass vor allem die rübengroße Wurzelknolle der Lichtwurzel mit ihrem Lebensströmen den immer weiter fortschreitenden Verhärtungstendenzen im menschlichen Körper entgegenwirken kann. Sie ist daher gerade für Menschen in hochzivilisierten Ländern sehr gesund und belebend. Sie spendet Kraft und fördert das freie Strömen der Lebenskräfte im Körper.

Diese belebende Kraft trägt die Lichtwurzel jedoch nicht grundsätzlich in sich. Versuche haben gezeigt, dass die Art des Anbaus der Lichtwurzel maßgeblich dafür verantwortlich ist, in welchem Umfang die Wurzelknolle der Lichtwurzel zur Belebung der menschlichen Lebenskräfte imstande ist. Es wurde daher der Begriff 'Lichtwurzel' geprägt, der für Lebensmittel und Kosmetika stehen soll, die kraftreiche Wurzeln oder Blätter der Lichtwurzel beinhalten und die zum Zwecke der Stärkung der Lebenskräfte des Menschen hergestellt wurden. Dieser Name wurde von mit der Lichtwurzel arbeitenden Menschen auch der Lichtwurzel selbst gegeben, die fortan mit diesem Namen von üblichen Dioscorea batata unterschieden wird.

Beschreibungen der Pflanze

Wie alle Dioscorea-Arten gehört auch die Dioscorea batata zu den windenden einkeimblättrigen Stauden. Die Triebe können 3 - 5m lang werden. Sie legt meist netznervige, herzförmige (bis zu 7cm lange und 5cm breite) Blätter an. Im Laufe der krautigen Vegetationszeit, von Mai bis Oktober, verholzen die Stängel fast bis an die Triebenden.

Die Lichtwurzel blüht von Juli bis September, wobei eine einzelne Pflanze eine Blühzeit von nur einigen Tagen hat. Die vielen zart duftende Blütenstände der Pflanze sind in kleinen, bis ca. 6cm langen, lockeren Trauben angelegt. Ihre Farbe ist weiß und ihren einzelnen Blüten sind nur 1mm groß. Dabei sind sie getrenntgeschlechtlich und legen ihre Samen zweihäusig an. Die Samenkörnchen sehen wie winzige Bucheckern aus. In den Blattachsen entwickeln sich zum Ende der krautigen Vegetationszeit Sprossfruchtknöllchen.

Die Lichtwurzel bildet eine dünne, in der Regel senkrecht in den Boden gerichtete Wurzel aus, die in einer stärkereichen Nosknolle endet. Die Nosknolle ist tief unter der Erdoberfläche gelegen und kann sich in sehr unterschiedlichen Formen ausbilden. Die Knolle bleiben zum Ausreifen mehrjährig im Boden, mindestens 2 bis 4 Jahre. Nach einigen Jahren kann sie zu einer Größe von bis zu 75cm Länge und 20cm Breite herangewachsen. Ihr Gewicht kann nun bis ca. 20kg betragen.

Die Vermehrung kann auf drei Weisen geschehen:
1) durch eine ganze oder einen Teil der rübenartigen Wurzel, die wieder eingepflanzt wird
2) durch Sprossfruchtknöllchen, die in den Blattachsen wachsen
3) durch Samen

1924: Erste Hinweise auf die Bedeutung der Pflanze

Koberwitz, Pfingsten 1924, der Landwirtschaftliche Kursus, den Rudolf Steiner auf Bitten vieler Landwirte gegeben hat, ist gerade vorbei. Das Auto stand vor der Eingangshalle des Schlosses, um den Lehrer zum Breslauer Bahnhof zu bringen. In Jena, seiner nächsten Station, wurde er, bzw. sein Rat, sehnsüchtig erwartet: Auf dem Lauenstein sollte gerade eine heilpädagogische Einrichtung entstehen. In diesem Augenblick traten ihm Johanna von Kayserlingk, die Gastgeberin, und Günther Wachsmuth in den Weg.

"Herr Doktor wir hätten noch eine Frage."

"Ja bitte." Mit einem Blick zum Fahrer: "Einen Moment noch."

"Herr Doktor, wenn es gelingt, den Boden und unsere Nahrungspflanzen nach denen von Ihnen gegebenen Anweisungen zu behandeln und damit neu zu beleben, wird das so Erzeugte in ausreichendem Maße eine zeit- und geistwesengemäße Ernährung darstellen?"

"Selbst im günstigsten Fall", antwortete Steiner, "wird dies nicht genügen können. Es sollte gelingen, die Dioscorea batata in Europa heimisch zu machen, damit diese die Kartoffel als Hauptnahrungsmittel ablösen kann."

Die beiden Fragesteller waren Gott sei Dank wach genug, um nachzuhaken.

"Wo wächst die Pflanze, und was ist das Besondere an ihr?"

Rudolf Steiner konnte nur kurz auf die Fragen eingehen, der Fahrer wartete ja. Aber beide empfanden die Wichtigkeit und den Ernst der knappen Anwort.

"Dieses Gewächs ist als einziges in der Lage, in seinen unterirdischen Teilen Lichtäther zu speichern; und der wird für die Menschen der Zukunft unentbehrlich sein. Wachsen tut sie in China."

Das musste fürs Erste reichen, der Fahrer drängte, denn der Zug würde nicht warten.

(Der Dialog wurde übermittelt von Johanna von Kayserlingk, an ihren Sohn Adalbert)

Der Anfang der Kultivierungen in Mitteleuropa

Im Oktober des Jahres 1924 traf sich Wolfgang Wachsmuth, der Bruder von Günther Wachsmuth auf Initiative von Johanna von Kayserlingk und Günther Wachsmuth mit Rudolf Steiner, um genauere Instruktionen über Standort, Beschreibung usw. der Pflanze entgegenzunehmen.

Später gelang es Wolfgang Wachsmuth, zwei Wurzelknollen der Dioscorea batata aus China zu holen, die im Versuchsgarten der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften (Goetheanum) in Dornach/Schweiz eingepflanzt wurden. Bis Anfang der 30er Jahre wurden in Dornach Anbauversuche mit der Pflanze unternommen. Doch trotz der hohen Erwartungen, die man in die Pflanze setzte, kam man mit der Kultivierung nicht voran. Später dann schoben sich wohl andere Aufgaben in den Vordergrund und zuletzt geriet die Dioscorea batata in Vergessenheit.

Mitte der 50er Jahre erinnerte sich Adalbert von Kayserlingk an die chinesische Wurzelknolle, von der seine Mutter damals im Familienkreis erzählt hatte. Neuere Informationen besaß er aber leider nicht. Er wusste jedoch, dass sich seinerzeit Ehrenfried Pfeiffer der Pflanzen angenommen hatte. Adalbert von Kayserlingk entschloss sich, nach Dornach zu reisen. Der pflegende Gärtner führte den Herrn in den Garten, wo in einer verlassenen Ecke tatsächlich noch Pflanzen zu finden waren. (Die Dioscorea batata ist mehrjährig und dadurch, dass ihr Wurzelknollen in enorme Tiefen vordringen, auch frostbeständig.) Graf Kayserlingk grub sie aus und nahm sie an seinen damaligen Wohnort am Ammersee mit. Es wurde viel experimentiert. Ein Hauptproblem bei der Kultivierung der Pflanze war, dass der 'unterirdische Teil', auf den Rudolf Steiner hingewiesen hatte, die weißlich gelbe knollenartige Rübe, den Drang besaß, sich in Tiefen von 1,5m und mehr unter der Erdoberfläche auszubilden und die Rübe somit kaum 'erntbar' war. Um diese als Nahrung zu verwertende rübenartige Wurzel am 'Verschwinden' im tiefen Erdreich zu hindern, zog man z.B. dicke Nut und Feder-Eichenbohlen in den Boden, in der Hoffnung, die Pflanze dadurch am Tiefenwachstum hindern zu können. Aber sie zwängte ihre feinen Haarwurzeln durch jede noch so schmale Ritze, um dann doch in großer Tiefe die Wurzelknolle bilden zu können. Als Adalbert von Kayserlingk später nach Korsika ging, um seine Erforschungen alter Mysterienstätten zu zu beginnen, nahm er Knollen der Dioscorea batata mit. Die Arbeit sollte auf jeden Fall weitergehen. Es wurden unter anderem große Pflanzgefäße aus Steingut ohne Abflusslöcher gefertigt, um in ihnen die Pflanzen 'einzusperren'. Doch in diesen Gefäßen verfaulten oder vertrockneten die Knollen, die sich mit aller Gewalt auf den Grund des Pflanzgefäßes pressten und zu 'Flundern' verformten. Trotz aller Bemühungen war Kayserlingks Versuchen kein Erfolg beschieden. Das Tiefenwachstum schien untrennbar zum gesunden Gedeihen der Pflanze zu gehören.

In den 70er Jahren drang die Geschichte der Kultivierungsversuche der Dioscorea batata in Europa und dessen zukunftsträchtige Aufgabe, als Neubeleber des immer mehr 'austrocknenden' Bildekräfteleibes zu dienen, an das Ohr und in das Herz von Peter Ratzy, einem Saatgutzüchter und Gartenbaulehrer aus Wernstein in Oberfranken. Mit den Erfahrungen aus der Gärtnerei des Goetheanums sowie mit jenen von Graf Kayserlingk ausgestattet machte er sich, nunmehr als dritter Forscher, an die Arbeit. Trotz aller Erfahrungen und aller Begeisterung scheiterten jedoch auch seine Anbauversuche. Durch ihr enormes Tiefenwachstum entzog sich die Pflanze dem Gärtner, ließ ihm nur den schön rankenden überirdischen Teil mit seinen im Spätsommer aufgehenden zart nach Vanille duftenden Blüten und die an Blattabzweigungen wachsenden Brutknöllchen, mit denen die Pflanze vermehrt werden konnte. Doch auch mit der Vermehrung gab es Schwierigkeiten. Außerdem benötigte die Pflanze eine lange Vegetationsperiode, die ihr das hiesige Klima nicht bieten konnte. Die Zeit der Dioscorea batata in Europa schien einfach noch nicht 'reif' zu sein.

Anfang der Neunziger Jahre erfuhr Ralf Rößner, Buchbindemeister, Schäfer und Gartenbaulehrer im Gespräch mit Adalbert von Kayserlingk von der Aufgabe der Dioscorea batata bzw. der Lichtwurzel und nahm den Impuls, diese Pflanze weiter mit Mitteleuropa und seinen Menschen zu verbinden, in sich auf. Nach einer längeren Suche nach noch vorhandenen Pflanzen und ersten mit schmerzhaften Rückschlägen verbundenen Anbauversuchen gelang es ihm, nach etwa siebenjähriger Forschung eine geeignete Anbaumethode zu finden. Zum besseren Verständnis des Pflanzenwesens wurden Reisen nach China unternommen. Und neben den von dort mitgebrachten Pflanzen erweiterten auch Pflanzen aus den USA, die auf von Ehrenfried Pfeiffer mitgenommene Pflanzen zurückgehen, sowie eine Pflanze aus Jamaika das in die Züchtungen eingebrachte Pflanzenspektrum. Interessanterweise wird die Dioscorea batata in Jamaika als besondere Pflanze verehrt.

In intensiver Verbindung mit der Pflanze zeigte sich Herrn Rößner, dass der Drang der Lichtwurzel, mit ihrem rübenartigen Wurzelteil tief in die Erde zu wachsen, gewandelt wird, wenn die Rübe in etwas Erde in einem hängenden oder auf einem Tisch stehenden Pflanzgefäß oberhalb des eigentlichen Erdbodens wachsen kann. In einer Entfernung von knapp einem Meter oberhalb der Erde bildet sich die Rübe in dem Gefäß annähernd direkt unter der Erdoberfläche aus, ohne sich an den Gefäßgrund zu drücken. Und merkwürdigerweise wächst die Rübe in Abhängigkeit von der Höhe, in der sich das Pflanzgefäß über dem Erdboden befindet, in reproduzierbar verschiedenartigen Formen: länglich, knollig rund oder wie einen inneren Hohlraum umhüllend.

Mittlerweile sind aus den zwei von Wolfgang Wachsmuth geholten und den hinzugekommenen Pflanzen zig-tausend geworden. In Gewächshäusern, Versuchsgärten und in der Landwirtschaft werden sie angebaut und umsorgt. Es wird an der Verarbeitung der Lichtwurzel zu Kosmetika und neuen Lebensmitteln geforscht. Es entsteht auch ein Labor zur Erforschung der Lebenskräfte in Verbindung mit der Lichtwurzel, insbesondere sollen die Bedingungen für eine Zukunft tragende Ernährung erforscht werden.

Geschichtliches zu den Dioscoreen

1753 wurde das Genus Dioscorea durch Carl von Linné beschrieben. Dieser benannte die Familie der Dioscoreaceae nach dem Griechischen Philosophen und Mediziner Pedenios Dioscorides, der zu Zeiten Neros als Militärarzt tätig war. Dioscorides hat das Buch 'De Materia Medica Libri quinque' geschrieben. Auch Theophrast (Thomas von Aquin) beschäftigte sich wissenschaftlich mit Heilpflanzen und unter anderem auch mit der Dioscorea batata. (*)

Nach Brücher (1977) reichen fossile Funde bis in das Eozän, möglicherweise sogar bis in die Kreidezeit zurück, also lange bevor sich die Trennung des afrikanischen vom amerikanischen Kontinent vollzog.

Die Familie der Dioscoreaceae kennt ca. 650 Arten. Es gibt mehrere Arten, die kultiviert worden sind. Die Dioscorea alata L. (Yams) ist wohl die bekannteste Art. Sie stammt aus Asien und wurde nach Nord- und Südamerika gebracht. In Europa kommen zwei Arten vor: Dioscorea Pyrenaica Bubani und Dioscorea Bacanica Kosamin. Eine verwandte Art in Mitteleuropa ist die Tamus Communis L., die Schmerwurz.

(*) Ältere Beschreibungen der Dioscorea Batata finden sich beispielsweise in:
'Illustrierte Flora von Mittel-Europa' 1908 von Dr. Gustav Hegi, Band II:
'Dioscorea batata, Brotwurzel oder chinesische Kartoffel, franz.: Igname de Chine et du Japon, welche im östlichen Asien beheimatet ist. Versuche, sie in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Mitteleuropa anzubauen, sind missglückt.'

Weitere Aspekte der Pflanze

Ihre Beziehung zur Kartoffelpflanze

Es erscheint, dass die Beziehung der Lichtwurzel zur Kartoffel von großer Bedeutung ist. Die Kartoffel diente über Jahrhunderte der menschlichen Entwicklung und wandte den Menschen der Erdenschwere zu. Die in richtiger Weise angebaute Lichtwurzel hingegen kann die physische Leiblichkeit des Menschen so durchlichten, dass eine Zuwendung zur nichtstofflichen Welt erheblich erleichtert, vielleicht sogar erst im nötigen Maße ermöglicht wird. Die Kartoffel, die von der Lichtwurzel in einiger Zukunft als ein Hauptnahrungsmittel abgelöst werden sollte, dürfe nun jedoch nicht als ein Gewächs der Vergangenheit, das es zu verdrängen gilt, betrachtet werden. Ein gutes Gedeihen der Lichtwurzel muss einhergehen mit einem neuen Verständnis der Kartoffel gegenüber. Das könnte gelingen, indem die Kartoffel in liebevoller Weise als eine Pflanze im Bewusstsein gehalten wird, die dem Werdegang der Menschen in gewandelter Form weiterhin dient und mit neuen, über die Nahrungsversorgung hinausgehenden Aufgaben in eine neue Entwicklungsstufe hinaufgehoben wird.

Ihre Beziehung zu sozialen Organismen

Als ein weiterer Aspekt der Lichtwurzel ist ihre enge Beziehung zur Gemeinschaftsbildung unter Menschen erwähnenswert, zu einem neuen sozialen Impuls. Es machte den Eindruck, als ob die Pflanze für ein gutes Gedeihen ein gemeinschaftliches Miteinander der sie kultivierenden Menschen bedarf. Die kontinuierliche Arbeit mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft unter Einbeziehung einer immer bewusster werdenden Zusammenarbeit mit der nichtstofflichen Welt und das Streben nach neuen sozialen Gemeinschaftsformen kann somit vielleicht den 'Boden' bereiten für eine dauerhafte, der zukünftigen Entwicklung der Menschen zugewandten Kultivierung der Lichtwurzel. Im Wechselspiel dazu wird die Lichtwurzel die physische Leiblichkeit und die Lebenskräfte der Menschen so beleben können, dass ein schaffendes Miteinander in sozialen Gemeinschaftsformen immer besser möglich wird.

Kultivierung

Die Kultivierung ist nicht ganz leicht. Man sollte anfänglich nicht zu große Erwartungen an den eigenen Kultivierungserfolg haben.

Aussaat:
Sprossfruchtknöllchen um Lichtmess (2. Februar) in leichten, humosen Boden vortreiben oder im Gewächshaus direkt in die Pflanzkisten setzen. Nie austrocknen lassen aber auch auf keinen Fall zu feucht halten.

Kultivierung:
Wegen des enormen Tiefenwachtums (bis 2m) kann die Lichtwurzel in Kisten (Höhe: 125cm, Breite: 50cm, Länge:100-200cm) angebaut werden. Da sie ein Windengewächs ist bedarf sie einer Kletterhilfe: 2-3m Stangen. Abstand: 15cm Pflanzabstand und 2 Reihen pro Kiste.

Düngung:
Nur mit gut ausgereiften Kompost. Kein zu fetter Boden.

Standort:
Gewächshaus oder Freiland. Im Freiland sollte die Lage geschützt sein. Zu starken Wind verträgt sie nicht.

Erntezeit:
Ende September bis Dezember. Die Pflanze an sich stirbt oberirdisch im Herbst ab. Die Wurzel ist frostempfindlich. Im Feld kann sie durch ihr Tiefenwachstum in frostfreie Bereiche vordringen und überwintert daher dort problemlos.

Ertrag:
Im ersten Jahr 1-2 kg pro Wurzel. Sie ist vieljährig und kann so mit entsprechendem Frostschutz gut überwintern. Im zweiten Jahr hat die Wurzel ihr Gewicht meistens verdoppelt.


Text von Dr. Markus Heyerhoff

Website: www.lichtwurzel.de


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