Gesundheits-Info Dezember 2003

Der Weg zum Wunschgewicht -
mit einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt

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Fast jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, kennt das: man hungert, um endlich sein Wunschgewicht zu erreichen - aber was passiert? Man nimmt nicht oder nur wenig ab und bricht diese Diät völlig frustriert ab, um vielleicht kurz darauf mit einer anderen Diät das gleiche zu erleben.

Warum aber nehmen wir nicht ab?

Mehrere Faktoren sind es, die verhindern, dass der Körper sich von seinen überflüssigen Kilos trennt. Erstens bekommt der Organismus bei den meisten Diätformen nicht genug Nahrung und ist somit nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Der Körper glaubt dann, eine Hungersnot sei ausgebrochen und trennt sich nicht von seinen Fettdepots. Zweitens bewegen wir uns nicht genug, so dass die Fettverbrennung nicht genug angekurbelt wird. Und drittens ist bei geschätzten 80 - 90% aller Menschen in den Industrieländern der Organismus total übersäuert - und ein übersäuerter Körper trennt sich nicht von seinen überflüssigen Pfunden.

Der Säure-Basen-Haushalt bestimmt die körperchemische Grundregulation des Menschen. Er regelt z.B. Kreislauf, Verdauung, Atmung, Abwehrkraft, Hormonhaushalt usw. In einem gesunden Organismus eines Menschen sollte eine Balance von 70% Basen und 30% Säuren herrschen. Bei den meisten Menschen ist das Säure-Basen-Verhältnis aber genau umgekehrt.

Wie kommt es nun zu diesen hohen Säurewerten?

· Bei fast allen Stoffwechselprozessen im Körper werden Säuren gebildet. Bei einer gestörten Verdauung werden Gärungssäuren gebildet, die unser Immunsystem negativ beeinflussen.

· Bei einer ungenügenden Versorgung unserer Zellen mit Sauerstoff werden Säuren gebildet. Bestes Beispiel hierfür ist der Muskelkater, der durch Milchsäure in den Muskeln entsteht.

· Die meisten Säuren nehmen wir aber über saure bzw. säurebildende Nahrung auf wie z.B.: Fruchtsäuren, Konservierungssäuren, süsse Limonaden, Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Süssigkeiten, Kaffee, Alkohol, Fast Food, Weissmehlprodukte. Aber auch Essen in Hektik und am späten Abend sowie Stress sorgen für einen übersäuerten Stoffwechsel.

· Bei verminderter Aufnahme basischer bzw. neutraler Lebensmittel, wie Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln.

· Durch verminderte Säureausscheidung bedingt z.B. durch Mangel an Bewegung, zu wenig trinken und auch zu wenig Schwitzen.

Ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis ist für einen gesunden Stoffwechsel unerlässlich.

Der normale pH-Wert des Blutes liegt zwischen 7,35 und 7,45. Auch eine geringe Abweichung von diesem Wert führt bereits dazu, dass unser Stoffwechsel und unsere Organe nur noch eingeschränkt funktionieren. Neben der Niere, unserem wichtigsten Organ, um überflüssige Säuren auszuscheiden, sind auch Leber und Lunge an diesem Prozess beteiligt. Wenn trotz funktionierender Organe Säuren zurückbleiben, werden sie vom Körper im Bindegewebe als Schlacken 'zwischengelagert'. Bei unserem heutigen Lebensstil bleiben sie dort aber leider meist auch liegen.

Aber auch Menschen, die sich relativ gesund ernähren bekommen Probleme mit Übersäuerung, denn neben falscher, ungesunder Ernährung führen auch z.B. Stress, Hektik und Umweltgifte zu einer Übersäuerung des Organismus.

Was können die Folgen dieser Übersäuerung sein?

Neben der bereits erwähnten Weigerung des Körpers, sich von seinem Fett zu trennen, zählen auch diverse Probleme beziehungsweise Krankheiten zu den Säureleiden, wie z.B.:

· Herzinfarkt
· Schlaganfall
· Durchblutungsstörungen
· Arthrose und Arthritis
· Gicht
· Rheuma
· Allergien
· Asthma
· Darmpilze
· Bluthochdruck
· Fettstoffwechselstörung
· Osteoporose
· Cellulite
· Entzündungen
· Erschöpfung
· Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
· Immunschwäche
· Übergewicht
· Sodbrennen und Völlegefühl
· Haarausfall

um nur einige zu nennen.

Auch führt eine Übersäuerung zur schnelleren Alterung des Körpers.

Wer bis ins hohe Alter gesund, fit und vital bleiben bzw. werden möchte, muss die Verschlackung und Vergiftung seines Körpers stoppen.

Dies geschieht durch Entschlackung und Entsäuerung.

Durch einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt könnten wir auch viele Medikamente einsparen und somit die Krankenkassen entlasten. Dies ist ein Punkt, der in unseren wirtschaftlich schlechten Zeiten sehr wichtig geworden ist. Aber auch um uns wohl und fit zu fühlen, ist die Prävention sehr wichtig.

Zur Entsäuerung bieten sich mehrere Therapiemethoden an. Im Vordergrund sollte dabei aber die Ernährungsumstellung stehen. Ein weiterer Punkt ist die ausreichende Aufnahme von Wasser. Stoffwechselschlacken können nur durch Wasser gelöst und ausgeschieden werden. In unserer so genannten 'zivilisierten' Welt wird dies aber meist nicht ausreichen, so dass wir noch andere Massnahmen zu einer erfolgreichen Entsäuerung ergreifen müssen , damit wir uns wieder wohl fühlen und gesund werden können.

Neben der Ernährungsumstellung gibt es auch verschiedene Tees, die helfen, den Körper zu entsäuern und zu entschlacken. Hier ein Beispiel:

Entsäuerungstee:
· 2 Teelöffel Ackerschachtelhalm
· 2 Teelöffel Brennesselkraut
· 1 Teelöffel Kamillenblüten
· 1 Teelöffel geschrotete Fenchelsamen
· ½ Teelöffel Brunnenkressesamen

werden mit einem halben Liter kochenden Wasser übergossen. Den Tee sechs Minuten ziehen lassen, dann abseihen und in einer Thermoskanne warm halten. Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Entsäuerungstee, wobei Sie die erste Tasse morgens auf nüchternen Magen zu sich nehmen.

Wenn Sie mehr über das Thema und die geeigneten Massnahmen erfahren möchten, rufen Sie mich an oder schicken mir eine E-Mail:

Ute Steinke
Tel. 04532-97 60 86
E-mail: u-steinkefoni.net

Literatur-Tipps (siehe auch unter Silke Kalley's Literatur-Tipps)

'Säure-Basen-Balance' von Dr. med. Eva-Maria Kraske, Gräfe u. Unzer Verlag
'Der Säure-Basen-Haushalt - Gesund durch Entsäuerung' von Dr. med. Michael Worlitschek, Haug Verlag

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