Gesundheits-Info April 2003

Übergewicht / Gewichtsreduktion

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Der folgende Artikel über Gewichtsreduktion wurde von der Firma Infirmarius-Rovit GmbH, Eislinger Strasse 66 in 73084 Salach zur Verfügung gestellt. Er erschien in den Infirmarius Nachrichten 1-2003. Die dort angegebenen Produkte Elian® Tropfen und Helianthus comp. Tabletten unterstützen wirkungsvoll die Gewichtsreduktion. Ergänzend lässt sich auch Infikausal (Lycopodium comp. Tropfen), ebenfalls ein Produkt der Firma Infirmarius, einsetzen. Infikausal wird bei übersteigertem Süssigkeitsverlangen verabreicht, wie es bei Übergewichtigen oft der Fall ist.

Elian® Tropfen und Helianthus comp. Tabletten

Eine wirkungsvolle Unterstützung der Gewichtsreduktion


Übergewicht und Eßsucht gehören zu den häufigsten Folgen von Eßstörungen.
Viele Patienten mit Adipositas neigen zu einem anfallartigen und süchtigen Verschlingen von Nahrung; auch ihre Gedanken kreisen ständig um das nächste Essen. Daneben gibt es unter den Adipösen auch den Patiententyp, der nicht nur anfallsweise, sondern regelmässig zuviel isst und deshalb im Laufe der Jahre an Gewicht stetig zunimmt, weil ihm die natürliche Hunger-Sättigungs-Balance verlorengegangen ist. Auch besitzen viele Übergewichtige kein Gefühl mehr dafür, wieviel Energie sie tatsächlich benötigen, damit Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Durch den Verlust des Gefühls für das Hungrig- und Sattsein und die Eigenschaft, wahllos zu essen, werden die Appetit- und Sättigungszentren im Gehirn irritiert. Dies verstärkt die Störungen der Körperwahrnehmung und des Körpergefühls: Der Übergewichtige spürt sich selbst immer weniger und verliert zunehmend den Kontakt zu seinem Körper und seinen Gefühlen. Die Sehnsucht nach dem besonderen Kick, nach Glücksgefühlen oder Entspannung durch Nahrungszufuhr muss nicht in eine Eßsucht münden und ist in einem angemessenen Rahmen durchaus legitim.

Zum Problem wird die Eßsucht, wenn die Wahlmöglichkeit zwischen Genuss und Verzicht verloren geht:
Wer auf die tägliche Tafel Schokolade nicht mehr verzichten kann und seinen Süssigkeitenkonsum womöglich noch steigert, hat eindeutig die Freiheit verloren, den Genuss seinem tatsächlichen Energiebedarf anzupassen. Überall, wo ein starkes Verlangen vorherrscht, den "Drogeneffekt" - und auch Essen kann zur "Droge" werden - zu wiederholen, liegt eindeutig eine psychische Abhängigkeit vor. Dann ist Essen nicht mehr Genuss und Versorgung mit notwendiger Energie, sondern ein Mittel, um Angst zu mindern, Probleme zu lösen oder ein Wohlgefühl herzustellen. Nicht selten kommt es zu dem, was die Psychologen "Toleranzentwicklung" nennen: Man verträgt immer mehr und steigert die "Dosis". Übergewichtige wissen oft sehr wohl, dass sich hinter ihrer Fettsucht seelische Probleme verbergen. Gewichtsabnahme und vor allem das Hungergefühl sind daher angstbesetzte Prozesse und es fällt schwer, sich bewusst mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen. Psychotherapeutische Begleitmassnahmen sind - in schweren Fällen - fast unverzichtbar und helfen massgeblich dabei, die diätetischen Massnahmen wirksam zu unterstützen.

Aus dem Gesagten wird deutlich, dass das grösste Problem bei der Gewichtsabnahme die "Frustrationstoleranz" gegenüber Hungergefühlen und dem Drogeneffekt des Essens ist. Der Verzicht darauf, die entstehenden seelischen Spannungen durch Nahrungsaufnahme wieder zuzuschütten, und die kreative Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Gefühlen von Unzufriedenheit und Unerfülltheit erfordert ein hohes Mass an mentaler und emotionaler Kraft, die nicht jeder Übergewichtige aufbringen und durchhalten kann.

Deshalb stellt sich die Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, dem Patienten Hilfestellungen an die Hand zu geben, die ihm die notwendige Nahrungskarenz erleichtern?
Namhafte Mediziner beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der gewichtsreduzierenden Wirkung von Helianthus tuberosus, der Topinambur-Knolle. Aus diesen Untersuchungen sind zwei Präparate hervorgegangen, die man als biologische Appetitzügler im besten Sinne bezeichnen kann: Elian® Tropfen und Helianthus comp. Tabletten, die aus den Knollen der Topinambur-Pflanze entwickelt wurden.

Freilich bewirkt die Einnahme dieser Präparate alleine noch keine Gewichtsminderung (dafür ist bis heute noch kein Medikament bekannt), doch fällt die Reduktion wesentlich leichter. Ein Gespräch über eine begleitende Diät sollte keinesfalls entfallen.

Bei Helianthus comp. handelt es sich um Tabletten, die pro Tablette 200,0 mg Helianthus tuberosus Trit. D1 und 50,0 mg Petroselinum crispum Trit. D1 enthalten; 10,0 ml Elian® Tropfen enthalten 10,0 ml Helianthus tuberosus Dil. D1.

Zu den Wirkungen der o.g. arzneilichen Bestandteile im Einzelnen:

Helianthus tuberosus, die Topinamburknolle, besitzt einen nachgewiesenermassen gewichtsreduzierenden Effekt, was mittlerweile in klinischen Studien belegt werden konnte. Die Topinamburknolle enthält Inulin, ein Kohlehydrat, das praktisch keine Insulinausschüttung auslöst, im menschlichen Organismus kaum aufgespalten wird, aber dennoch ein rasches und intensives Sättigungsgefühl hervorruft. Durch Inulin wird der Sättigungsfaktor Leptin bereits frühzeitig ausgeschüttet, so dass der Betroffene weniger Nahrung zu sich nimmt und durch die Umgehung der Insulinausschüttung und der daraus folgenden reaktionellen Hypoglykämie weniger zu Heisshungerattacken und Fressanfällen neigt. Aufgrund dieses Mechanimus sind die Wirkstoffe der Topinamburknolle in der Lage, die reaktionelle, postprandiale Hypoglykämie abzufangen und den Patienten langsam wieder an eine ausgeglichene Hunger-Sättigungs-Balance heranzuführen. Der Patient muss seine Energie nicht mehr primär darauf konzentrieren, Hungergefühle auszuhalten, sondern kann seine Aufmerksamkeit der Bewältigung der zugrundeliegenden Problematik widmen. Schliesslich weiss jeder aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, an zwei Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Die Unterstützung einer Diät mit Helianthus tuberosus ermöglicht es, Freiräume zu schaffen für die Beschäftigung mit den tieferliegenden Ursachen der Adipositas.

Petroselinum crispum ist ein sanft und zuverlässig wirkendes Diuretikum. Petersilie besitzt eine starke Wirkung auf die Harnorgane. Sie wirkt kräftig harn- und steintreibend, ferner blutreinigend, verdauungsfördernd, hautglättend und gedächtnisstärkend, kurzum: Ein Jungbrunnen zur Entschlackung und Entgiftung des gesamten Stoffwechsels. Im Rahmen von gewichtsreduzierenden Massnahmen entlastet Petroselinum den Körper von überschüssigem Wasser und verstärkt die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken, die durch den verstärkten Fettabbau entstehen. Insofern ist Petroselinum die ideale Ergänzung zum Hauptwirkstoff Helianthus tuberosus.

Helianthus comp. Tabletten
Homöopathisches Arzneimittel

Zusammensetzung
1 Tablette enthält:
Arzneilich wirksame Bestandteile: Helianthus tuberosus Trit. D1 200,0 mg, Petroselinum crispum Trit. D1 50,0 mg.
Sonstige Bestandteile: Kartoffelstärke, Magnesiumstearat.
Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Gegenanzeigen
Für Helianthus comp. sind keine Gegenanzeigen bekannt. Wie alle Arzneimittel sollte Helianthus comp. in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Wegen nicht ausreichend vorliegender Untersuchungen bei Kindern soll dieses Arzneimittel bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

Nebenwirkungen
Aufgrund des Bestandteils Petroselinum ist eine Photosensibilisierung möglich.

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