Gedanken, Weisheiten und kleine Geschichten

Einleitung    Menschen    Eine Auster sprach...    Liebe    Lebensweisheit    Erwachen    Desiderata
Charlie Chaplin    Von der Liebe    Von den Kindern    Wenn Du das hervorbringst    Stille    Lächeln
Gelassenheit    Glück    Der Kern des Glücks    The most difficult thing    Den Schritt verlangsamen
Wessen Glück...    Selbstbestimmung    Rudolf Steiner    Sie sind Dir gegeben    Krankheit und Heilung
Ich habe die Wahl    Eile nicht    Werde was du bist    Unsere größte Angst    Das was Du suchst   
Geschichte aus Afrika    Chuang Tse    Der eigene Weg      Man muss den Dingen.      Zwölf Regeln der Befreiung

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens Eingedenken, den die Stille bergen kann. Stehe soweit ohne Selbstaufgabe möglichst in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äussere Deine Wahrheit ruhig und klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.

Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist. Wenn Du Dich mit anderen vergleichst, könntest Du bitter werden und Dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, grösser oder geringer als Du. Freue Dich Deiner eigenen Leistungen wie auch Deiner Pläne. Bleibe weiter an Deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer. Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten. In Deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll Dich nicht blind machen gegen gleichermassen vorhandene Rechtschaffenheit.

Viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum. Sei Du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung. Noch sei zynisch was die Liebe betrifft; denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie das Gras. Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie Dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige Dich nicht mit Einbildungen.

Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit. Bei einem heilsamen Mass an Selbstdisziplin sei gut zu Dir selbst. Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne; Du hast ein Recht hier zu sein. Und ob es Dir nun bewusst ist oder nicht: zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen. Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung Du auch von Ihm hast und was immer Dein Mühen und Sehnen ist.

In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte Dir den Frieden mit Deiner Seele. Trotz all ihrem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen ist diese Welt doch wunderschön. Sei vorsichtig. Strebe danach, glücklich zu sein.